Die richtige Ernährung ist die Basis für ein langes, gesundes Hundeleben. Aber was bedeutet "richtig" eigentlich?
Die Grundlagen verstehen
Hunde sind von Natur aus Allesfresser mit fleischlicher Vorliebe. Das bedeutet: Hochwertiges Protein sollte die Basis sein, aber auch Gemüse, Obst und Kohlenhydrate haben ihren Platz.
**Was auf den Teller gehört:** - Hochwertiges Fleisch (60-70% der Portion) - Gemüse (20-30%): Karotten, Brokkoli, Zucchini - Gesunde Kohlenhydrate (10-15%): Reis, Kartoffeln, Haferflocken - Gesunde Fette: Lachsöl, Leinöl für glänzendes Fell
Häufige Fehler vermeiden
1. Zu viele Leckerlis: Snacks sollten maximal 10% der täglichen Kalorien ausmachen. 2. Falsches Obst und Gemüse: Weintrauben, Rosinen, Zwiebeln, Knoblauch, Avocado und Schokolade sind giftig! 3. Zu schnelle Futterwechsel: Dein Hund braucht Zeit, sich an neues Futter zu gewöhnen. Wechsle schrittweise über 7-10 Tage.
BARF, Nassfutter oder Trockenfutter?
Alle drei haben Vor und Nachteile. BARF ist artgerecht, aber zeitaufwendig. Nassfutter hat hohen Fleischanteil, ist aber teurer. Trockenfutter ist praktisch, enthält aber oft Füllstoffe.
**Mein Tipp:** Die Mischung macht's! Eine Kombination ist völlig in Ordnung, solange die Qualität stimmt.
**Woran erkennst du gutes Hundefutter?** - Fleisch steht an erster Stelle der Zutatenliste - Keine künstlichen Farb oder Aromastoffe - Klare Deklaration der Inhaltsstoffe - Keine "tierischen Nebenerzeugnisse" ohne Spezifikation
Jeder Hund ist anders. Was dem einen bekommt, verträgt der andere vielleicht nicht. Beobachte dein Tier: Glänzendes Fell, feste Verdauung und gute Energie sind die besten Zeichen für die richtige Ernährung. 🐕

Ilona - Pfotenpilotin
Mobile Tierbetreuerin mit Herz in Seevetal, Winsen (Luhe), Stelle und Umgebung