Hundeernährung: Was ist wirklich gesund? – Titelbild des Tierwissen-Artikels
Hunde

Hundeernährung: Was ist wirklich gesund?

12. Januar 20257 Min
Zurück zur Übersicht

Die richtige Ernährung ist die Basis für ein langes, gesundes Hundeleben. Aber was bedeutet "richtig" eigentlich?

Die Grundlagen verstehen

Hunde sind von Natur aus Allesfresser mit fleischlicher Vorliebe. Das bedeutet: Hochwertiges Protein sollte die Basis sein, aber auch Gemüse, Obst und Kohlenhydrate haben ihren Platz.

**Was auf den Teller gehört:** - Hochwertiges Fleisch (60-70% der Portion) - Gemüse (20-30%): Karotten, Brokkoli, Zucchini - Gesunde Kohlenhydrate (10-15%): Reis, Kartoffeln, Haferflocken - Gesunde Fette: Lachsöl, Leinöl für glänzendes Fell

Häufige Fehler vermeiden

1. Zu viele Leckerlis: Snacks sollten maximal 10% der täglichen Kalorien ausmachen. 2. Falsches Obst und Gemüse: Weintrauben, Rosinen, Zwiebeln, Knoblauch, Avocado und Schokolade sind giftig! 3. Zu schnelle Futterwechsel: Dein Hund braucht Zeit, sich an neues Futter zu gewöhnen. Wechsle schrittweise über 7-10 Tage.

BARF, Nassfutter oder Trockenfutter?

Alle drei haben Vor und Nachteile. BARF ist artgerecht, aber zeitaufwendig. Nassfutter hat hohen Fleischanteil, ist aber teurer. Trockenfutter ist praktisch, enthält aber oft Füllstoffe.

**Mein Tipp:** Die Mischung macht's! Eine Kombination ist völlig in Ordnung, solange die Qualität stimmt.

**Woran erkennst du gutes Hundefutter?** - Fleisch steht an erster Stelle der Zutatenliste - Keine künstlichen Farb oder Aromastoffe - Klare Deklaration der Inhaltsstoffe - Keine "tierischen Nebenerzeugnisse" ohne Spezifikation

Jeder Hund ist anders. Was dem einen bekommt, verträgt der andere vielleicht nicht. Beobachte dein Tier: Glänzendes Fell, feste Verdauung und gute Energie sind die besten Zeichen für die richtige Ernährung. 🐕

Artikel teilen:
Ilona - Pfotenpilotin

Ilona - Pfotenpilotin

Mobile Tierbetreuerin mit Herz in Seevetal, Winsen (Luhe), Stelle und Umgebung